Junge oder Mädchen?
Über das Geschlecht des Embryos entscheidet nur die befruchtende Samenzelle! Es gibt zwei Arten von Spermazellen. Ein Teil trägt ein X-Chromosom, der andere ein Y-Chromosom. X- und Y-Chromosom werden auch als Geschlechtschromosomen bezeichnet.
Die Eizelle hat immer ein X-Chromosom. Wird eine Eizelle nun von einem Spermium mit X-Chromosom befruchtet, so entwickelt sich ein weiblicher Embryo mit XX-Konstellation. Eine Spermazelle mit Y-Chromosom bewirkt eine XY-Kombination. Es entsteht ein männlicher Embryo.
Eine zuverlässige Methode zur Beeinflussung des Geschlechts gibt es jedoch nicht. Leichte statistische Verschiebungen zu Gunsten eines Geschlechts ergeben sich aus folgenden Beobachtungen:
- Über eine bestimmte Ernährung wird die Zusammensetzung des Zervixschleims so verändert, dass eine bestimmte Spermienart begünstigt wird.
- § X- und Y-Spermien bewegen sich unterschiedlich schnell auf die Eizelle zu. Die Y-Spermien sind im Durchschnitt etwas schneller. Liegt jedoch keine befruchtungsfähige Eizelle vor, besteht für die X-Spermien eine größere Befruchtungschance.
Geschlechtsverkehr genau zum Zeitpunkt der Ovulation begünstigt eine Knabenschwangerschaft. Allerdings sollte einige Tage vor dem Eisprung kein Geschlechtsverkehr stattgefunden haben.
Gesundheit Thema auf medhost.de finden!